Sieger 2008

In der Kategorie „unveröffentlichte Spiele“ hat gewonnen:

Die Brücke über den Fluss Sü-Tjen

„Die Brücke über den Fluss Sü-Tjen“ von Carmen Kleinert

Die Brücke ist schon vor langer Zeit eingestürzt. Wer trocken über den Fluss kommen möchte, muss also eine neue bauen. Der Würfel entscheidet, welcher Brückenstein als nächstes genutzt werden muss. Hier können auch schon kleine Kinder ab etwa zweieinhalb Jahren mitmachen. Gerade die sind fasziniert, wenn die eigene Spielfigur, die auf dem vordersten Brückenstein steht, wie von Geisterhand über den Fluss wandert, weil weitere erwürfelte Steine von hinten nachgeschoben werden. Das Spiel fördert Motorik, Farberkennung und Zahlenverständnis und zeigt, wie schön es ist, wenn man miteinander gewinnt.

Bei den veröffentlichten Spielen waren erfolgreich:

In der Kategorie „ab 3 Jahren“

Mein großes Feuerwehr-Spiel

„Mein großes Feuerwehr-Spiel“ von Helmut Walch (Ravensburger Spieleverlag)

Tatü-tata! Hier wird die Spielschachtel zur Einsatzzentrale. Verkehrsunfall, Unwetter oder Brand im Haus – die Spieler werden zu Feuerwehrleuten. Je nach Aufgabe müssen sie die richtige Ausrüstung wählen und ihr Wissen beweisen. Natürlich gibt es für die Männer in den Schutzanzügen auch Trainingseinheiten: Da müssen die Schläuche schnell aufgewickelt werden und wer am schnellsten die Stange herunterrutscht, darf seinen Spielstein vorrücken. Am meisten Spaß macht natürlich der Befehl „Wasser marsch!“ Dann wird versucht, mit der Löschkanone ein Fenster im brennenden Haus zu treffen. Bei dieser Übung in Geschicklichkeit haben die Kinder oft die Nase bzw. den Wasserstrahl vorn.

In der Kategorie „ab 6 Jahren“

Alles Tomate

„Alles Tomate!“ von Reiner Knizia (Zoch-Verlag)

Dieses rasante Kartenspiel mit witzig-pfiffigen Illustrationen rund um den Bauernhof lässt jeden Kopf heiß laufen. Sieben Karten liegen in einer Reihe auf dem Tisch. Die Spieler prägen sie sich ein, dann werden sie umgedreht. Der Clou: Alle müssen gleichzeitig überlegen, was sich z. B. unter der sechsten Karte befindet. War’s die Gans oder der Hahn? Oder doch das Schaf? Wer als Erster auf die richtige Lösung kommt, erhält die Karte. Die Lücke wird aufgefüllt, und weiter geht’s. Der „alle-gleichzeitig“-Effekt lässt Karten und Emotionen wirbeln, und dank der simplen Regeln kann man gleich losspielen. Je mehr Bauernhofliebhaber mitmachen, desto größer der Spaß.

In der Kategorie „ab 9 Jahren“

Graffiti

„Graffiti“ von Jacques Zeimet (Huch & friends)

Wer sich noch an die „Montagsmaler“ erinnert und diese mochte, der wird Graffiti lieben. Hier malt nicht einer, und die anderen raten – sondern umgekehrt! Ist die Zeit abgelaufen, versucht der Spieler, der mit Raten dran ist, auf den gezeichneten Begriff zu kommen und darf Punkte für sein Lieblingsbild vergeben. Aber bekommt er auch heraus, von wem welche Zeichnung stammt? Graffiti fordert Spieler kreativ heraus.